IN BETWEEN: SPACE & FORM

Ausstellung bis 1.April 2026

Der Künstler Adrian Till wurde eingeladen, die Ausstellungsräume im Rahmen des Projektes IN BETWEEN: SPACE & FORM über einen mehrmonatigen Zeitraum hinweg künstlerisch zu bespielen und in ein raumgreifendes Gesamtkonzept zu transformieren.

Im Verlauf dieses Prozesses arbeitete er direkt im Galerieraum, entwickelte ortsspezifische Interventionen und schuf neue Arbeiten, die im Dialog mit der Architektur entstanden. Wände wurden Schichtträger, Strukturen wurden geöffnet, Raum und Form verschoben sich durch Installationen, großformatige Arbeiten und grafische Elemente. Sein Arbeitsprozess blieb dabei bewusst offen: Entstehen, Verdichten, Überlagern und Neuordnen prägten die kontinuierliche Entwicklung des Projekts.

Mit IN BETWEEN: SPACE & FORM thematisiert die Zwischenräume - jene Orte, die weder ausschließlich formell noch rein funktional sind, sondern im Spannungsfeld zwischen Struktur und Ausdruck existieren.

Kunst hilft uns, uns zu verorten. Sie gibt uns Hinweise darauf, woher wir kommen und wohin wir gehen. Sie öffnet uns und unsere inneren Landkarten, die die persönliche und kollektive Entwicklung ermöglichen.

Raum erfahren wir körperlich: Wir werden hineingeboren, halten uns darin auf und erleben ihn mit allen Sinnen. Kunst und Architektur gestalten diese Erfahrungen, nicht nur als pysische Strukturen, sondern als Resonanzräume für Wahrnehmung und Vorstellungsraft.

Im Baukontext wird dies besonders spürbar: Kunst am Bau schafft Ankerpunkt, die über funktionale Räume hinausgehen und zum Innehalten, Verweilen, Wahrnehmen udn Begegnen einladen – innen wie außen.