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  ART COLOGNE | Stand 18 im EG
28.10. - 1.11.2004, Vernissage 27.10.




Rainer Fetting

Rainer Fetting malt und zeigt N.Y. Cops. Entwickelt hat sich diese Thematik aus dem Portrait des Schauspielers Rod Steiger als Cop in dem Film ‘In the Heat of the Night‘. Zum Tod von Marlon Brando malte Fetting eine Hommage an diese Schauspielergeneration – Brando, Steiger, James Dean bis hin zu Robert de Niro – die ein neues psychologisch durchdrungenes Bild von Charakteren im Kino schuf, dessen Einfluß, wie Fetting meint, für seine Portraitmalerei starke Bedeutung hatte und hat. Er selbst wollte sich 1978 am berühmten New Yorker Actors Studio (method acting) bewerben, aus dem diese realistische Schauspielauffassung hervorging. In den neu entstandenen Cop-Bildern steckt Fetting sich und seine Freunde selbst in N.Y. Cop-Uniformen, wobei sich spannende Assoziationen auftun, die zum Nachdenken anregen...

Trak Wendisch
"Die Bandbreite seiner künstlerischen Medien ist sehr groß, er arbeitet sowohl malerisch als auch zeichnerisch und skulptural. All diese Ebenen bedingen sich, verweisen aufeinander und ergänzen sich, besitzen gleichzeitig aber auch eine ausgesprochen autonome Quatität. die meisten seiner arbeiten wirken überaus drastisch, oft wie apokalyptische Abgesänge auf die condition humaine, die er auf seine ureigene Weise seziert und synthetisiert. Deshalb ist auch sein expressiver Stil weit mehr als nur subjektive Teilhabe, vielmehr bleibt Trak Wendisch selbst im expressiven Gestus immer auch rational, konzeptuell, überlegt und distanziert. Er verliert sich nicht im Werk."

Hans-Michael Herzog, Kurator, Zürich

Eun Nim Ro

"Daß ich geboren bin und sterbe, ist ein Zufall und auch Gesetz. Ich bin Teil der Natur, und das ist weder Zufall noch Gesetz. Ich bin in ihr wie ein hängendes Blatt, und ich pendle in ihr. Alle Lebewesen kehren zurück zu ihrem Ursprung. Ich mache einen Punkt, aus dem Punkt wird eine Linie, und aus der Linie eine Kreislinie. Und diese führt zum Ausgangspunkt zurück. Ich bin etwas zufälliges. Ob ich da bin oder nicht, ist nicht wichtig. Ich habe nichts zu suchen, weil ich nichts verlohren habe.Die Natur macht Kreise – auch wenn ich nicht da bin."

Eun Nim Ro

Rik van Iersel


"Gerade das, was die diskursive Sprache nur gegeneinander setzen kann, wird im Werk van Iersels zur gegenseitigen Bedingung: ohne das Chaos bliebe die Ordnung steril, ohne kompositorische Stütze würde das Bild trotz aller Wildheit keine Kraft entwickeln können und ohne die Angst vor dem Zurücksinken ins Nichts wären die Bilder nicht so vehement und auch lebensbejahend. Es ist diese Reibungsenergie, die die Bilder Rik van Iersels im wahren Sinne des Wortes spannend und bedeutend macht."

Dr. Daniel Spanke, Kunsthalle Wilhelmshaven